Das Haus im Amselgarten von Silke Hein

Mal wieder hatte ich mich beiLovelybooks zu einer Leserunde beworben.Ich hatte Glück und durfte mit lesen.Das Buch ist im sailer verlag erschienen,hat 170 Seiten und kostet 12,00€.

Zum Buch:

Mit einer unerhörten Aktion macht sich die Erzählerin der Geschichte zu Hause unmöglich. Sie flüchtet zur liebenswert-eigentümlichen Großmutter, die ganz in Heiterkeit auf ihrem Thüringer Dorf lebt, ein sehr bewegliches Mundwerk hat und neben einer Spezialsprache auch vorzüglich die feinen und groben Töne des ländlichen Zusammenlebens beherrscht. In ihrem Haus und Garten zeigt sich das einfache, doch sinnenfrohe Leben in ganzer Fülle. Menschen, die man als Originale bezeichnen darf, und kuriose Ereignisse treffen im Jahresrhythmus aufeinander. Für ganz spezielle Unterhaltung sorgen auch die Tiere, die fröhlich in Haus und Hof leben, nichts müssen, aber vieles dürfen. Neben der heiteren Erzählung schenkt die Autorin den Lesern außerdem noch einige feine Rezepte aus dem Familienschatz der bodenständigen Großmutter.

Fazit:

Die Autorin Silke Hein hat eine wundervolle schöne Sommergeschichte erzählt-die zum wohlfühlen einlädt.Von Anfang bis Ende war der Roman-das man ihn einfach nur lesen wollte.
Ob es um den Pressluftbohrermann ging ,der mit seinem Minibagger immer wieder die Stille durchbrach.Oder um den armen Lenny,dem Hund aus dem Tierheim-man fühlte und spürte gleich mit.Das Buch schicke einen in eine schöne,humorvolle,friedliche Zeit-wo alles leichter war.Ohne Stress,es wurde Picknick gemacht,wo man sich in Gedanken dazu setzte und die liebevollen Rezepte(die auch im Buch mit drinnen sind)ausprobierte.Man fühlte sich mit der Natur verbunden.Und dann das Kellergespenst,ich habe so machen Grinser gehabt-der Kater aus dem Keller.Einfach super,ich fühlte mich so maches mal zu meiner Urgroßmutter zurück versetzt,zwar in Hessen nicht in Thütigen-aber das ist egal.Genauso war es da-so heimelig so schön.Danke!

Vielen Dank,das ich das Buch lesen durfte,es war sehr,sehr schön-ich hätte gerne mehr wie 5 Sterne gegeben-volle 10 hätte es von mir bekommen.Auch möchte ich mich für die schöne Wittmung bedanken nd die beiden kleinen Zweige die dabei waren.

Die Autorin:

Kindheit und Jugend auf dem Thüringer Land

Am 18. September 1963 wurde ich in Meiningen geboren und verbrachte zusammen mit meinen beiden Brüdern eine frohe Kindheit auf dem Thüringer Land.

Meine Eltern waren berufstätig und da die Großeltern weit entfernt lebten, verbrachte ich viele Stunden in der Obhut meiner sogenannten „Pate“, einer liebenswerten und sehr kinderlieben Freundin der Familie. Diese Zeit sollte prägend sein für all meine Geschichten und sich als stetige Inspirationsquelle herausstellen. Meine Pate war eine einfache und bodenständige Frau, die für ihre Naturverbundenheit, Kochkunst und vielfältiges Kräuterwissen bekannt war. Bei ihr konnte ich von klein auf teilhaben am “einfachen Leben”, wie es sich in den 1960er und 1970er Jahren auf dem Lande abspielte. Dort wurde entsprechend der Jahreszeiten bescheiden und nach alten Rezepten gekocht und alles im Haus hatte eine einfache, wohltuende Ordnung. Mit Nachbarn und Freunden wurden Feste gefeiert und rund um den großen Küchentisch zeigte sich das Leben in aller Fülle. So entwickelte ich früh die Freude am dörflichen Gefüge aus Freiheit, Natur und originellen Menschen. Bei unseren langen Streifzügen durch den Thüringer Wald entwickelte ich ein Auge für das Spiel der Natur mit den Jahreszeiten. Dieses Zusammenspiel schwingt in sehr vielen meiner Geschichten und Gedichte als Unterton mit.

Nach meinem Schulabschluss studierte von 1980 bis 1983 ich an der pädagogischen Fachschule Schmalkalden zur Ausbildung als Kindergärtnerin. Ich arbeitete später gern als Kindergärtnerin und versuchte den Kindern meine Liebe zur Natur weiterzugeben. Ich heiratete und lebte mit meinem Mann, unserem Sohn, unserer Tochter und Tieren glücklich auf dem Land. Auch hieraus zog ich stetig Ideen für meine Kurzgeschichten. Nun, jenseits der 50 leben meine Kinder in der Großstadt und ich genieße das ländliche Leben mit meinem lieben Mann.

Die ersten Kurzgeschichten entstehen und werden veröffentlicht

Obwohl ich schon immer inspiriert durch die Natur und das dörfliche Leben war, kam die zündende Idee erst 2004, als der Südthüringische Literaturverein seinen Literaturkalender bewarb. Es wurden Kurzgeschichten von Thüringer Autoren gesucht und so reichte ich meinen ersten Text „Buchonien“ ein. Er wurde im Kalender 2005 abgedruckt.

Davon inspiriert entstanden noch im selben Jahr 23 heitere Kurzgeschichten in denen unter anderem

Fragen wie „Wie kommt der röhrende Hirsch in die Küche?“ oder auch „Warum zwängen sich dickbäuchige Männer am Kirmessonntag durch eine winzige Fensterluke?“ beantwortet wurden. Unter dem Titel “Von liebenswerten Menschen und besonderen Tieren” wurden diese Kurzgeschichten als Buch durch den Meininger Verlag Resch veröffentlicht.

Es folgten weitere fruchtbare Zusammenarbeiten mit dem Thüringer Literaturkalender 2008, 2012 und 2015. Mein zweites Buch veröffentlichte ich 2008 zusammen mit dem Verlag Salier in Leipzig. Wie auch im ersten Buch ist es eine Zusammenstellung aus 28 Kurzgeschichten, die den Leser durch die ländliche Idylle streifen lässt und natürlich auch zum Schmunzeln einlädt.

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Die Rückseite des Buches

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Die liebe Wittmng und die kleinen Zweige!

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